Safari löscht Cookies – und was sind die Folgen für das Tracking?

02.05.2019 | MARKETING

Die Nutzung von Cookies und deren Sinnhaftigkeit sollte stets kritisch hinterfragt werden. Cookies speichern unsere Daten und Webseitenbesuche, zudem geben diese zugleich auch Vorlieben bezüglich unseres Einkaufsverhaltens preis. Seit letztem Jahr müssen Unternehmen ihre Nutzer ganz konkret darauf hinweisen wenn sie sogenannte Marketing-Cookies setzen wollen. Mit diesem Schritt sollte der Kritik am Tracking begegnet werden. Doch ist dieser Einschnitt mit Blick auf die Lebensdauer der Cookies nicht ein wenig übertrieben?

Cookies löschen nach 7 Tagen? Wo ist das Problem?

Sicher lässt sich hier keine allgemein gültige Pauschalaussage treffen, außerdem hängt dies stets vom jeweiligen Produkt ab. Wenn ein Cookie nach 7 Tagen gelöscht wird, ist dies jedoch für den Nutzer insofern nachteilig, dass dieser nicht nach Ablauf der Zeit erneut erkannt werden kann. Ein weiteres Problem ist die fehlende und unzureichende Messbarkeit. Liegen die Daten nicht lange genug vor, ist eine wirklich qualitativ hochwertige Auswertung der Marketingdaten nicht immer möglich.

Panik ist jedoch nicht angebracht!

Die Löschung der Trackingdaten wird nicht gleich das Ende erfolgreicher Auswertungsprozesse des Marketings bedeuten. Die Wirksamkeit der Werbung wird hierdurch nicht beeinflusst werden. Es wird lediglich darum gehen müssen, die Messinstrumente und Auswertungsverfahren entsprechend anzupassen.

Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Neuerungen ziehen?

Erst einmal sollten die Veränderungen nicht überbewertet werden. Bisher betreffen die neuen Gesetze nur die Safari-Browser, welche in Deutschland nur einen Marktanteil von rund 7 Prozent ausmachen. Gerade bei Produkten mit kurzer Verweildauer am Markt und günstigen Preisen sind die neuen Einstellungen kaum als Nachteil zu empfinden. Firmen und Unternehmen können zudem auf Alternativen zurückgreifen, wenn diese Nachteile befürchten. Eine mögliche Alternative könnten dabei die sogenannten Server-to-Server
Plugins oder anderweitige selbst entwickelte Lösungen darstellen. Ganz gleich wie sich die rechtliche Lage weiter entwickelt wird, die Stabilität des Marketings und des Onlineverkaufs werden dadurch sicher nicht zerstört werden.

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